Viele Gesichter ... für viele Schubladen
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Links) Wenn es etwas gibt, was ich zu vermitteln
versuche dann, daß das
Leben so vielseitig sein kann. Es gibt nicht nur einen Weg, sondern so viele,
und deshalb gehe ich allen Men- schen aus dem Weg, die versuchen, mich in eine
Schublade stecken zu wollen (... was soll ich da auch?). Auch diese
Homepage ist nur ein kleiner Streifzug durch mein Leben!
Rechts) Nur zufällig hier auf dem Foto, aber es gibt nieman- den, auf den ich jemals hinabgesehen hätte. Völlig unver- ständlich ist für mich, wie viele Menschen ein Wohlbefinden verspüren, wenn sie andere als „unter sich" bezeichnen können.
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Links) Eigentlich nur ein altes
Paßfoto, aber das einzige Bild, auf dem
man auch einmal meine richtig blauen Augen sieht. Für mich bis heute
unverständlich, warum auf Fotos meine Augen immer so dunkel wie zwei schwarze
Oliven sind.
Rechts) Gute Laune habe ich fast immer, zu jeder Tages- zeit, und noch mehr, wenn ich unter Menschen bin. |
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Links) Auf dem Bavaria-Filmgelände. In fantasievoller Filmkulisse fühle
ich mich immer pudelwohl.
Rechts) Na, da scheine ich gerade mal wieder eine Idee gehabt zu haben.
Sich selbst sieht man ja nie mit solchen konzentrierten Gesichtsausdrücken oder
eben nur dann, |
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Abschließend Sehen Sie, ich hatte nie Kapital oder finanzielle Rücklagen, sondern immer nur eine Unmenge guter Ideen und Fantasien, die es umzusetzen galt ... und deshalb habe ich immer weitergemacht, und das, obwohl von außen eigentlich nur immer diese negative Wand statt Hilfe kam. Wenn ich auf einer CD als Producer stehe, heißt es: „Ach, du hast ja nur das Geld dafür gegeben". Stehe ich als Executive Producer auf der CD, dann heißt es: „Dir ist ja gesagt worden, was du zu tun hast" ... und alle Glückwünsche bekommen sowieso die Labels. Bei „Die Schatzinsel" hat´s mir dann gereicht, und ich hab´ mich als Producer und Executive Producer auf die CD geschrieben ... und dann hörte ich gar nichts mehr. Und auf die oft gestellte Frage „Wieso hast du denn so viel ,Glück‘ und nicht ich?" antworte ich dann: „Weil ich´s einfach mache, es riskiere und meine Träume einfach umzusetzen versuche." Deshalb ist mein Tagesablauf seit gut acht Jahren, etwa um sieben Uhr aufzustehen und mit dem Fahrrad (über den Stachus) in die Arbeit zu fahren. Acht Uhr in der Druckerei. Dann acht Stunden arbeiten, danach Einkaufen/Post. Zu Hause schlafe ich dann eine halbe Stunde, trinke danach einen starken Kaffee und arbeite dann wieder so acht Stunden bis etwa um drei, halb vier Uhr in der Frühe. Dieser Rhythmus macht ca. 95 Prozent meines Lebens aus, denn Samstag und Sonntag gibt´s auch wenig Pause. Aber in den 5 Prozent die ich nicht hier sitze, da passiert dann tatsächlich das ganz Unglaubliche ... eben das, wovon andere wirklich nur träumen. Arild Rafalzik, im Herbst 2004 (Istanbul)
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